© Hildesheim Marketing GmbH, Foto Dagmar Schwelle

Historischer Marktplatz

1945

Zerstörung des Marktplatzes bei einem Bombenangriff am 22. März

1989

Wiederaufbau der historischen Fassaden

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historische Gebäude verteilen sich auf dem Marktplatz

Hildesheims "Gute Stube"

In Hildesheims „Guter Stube“ reiht sich ein prächtiges Fachwerkhaus ans andere, das berühmteste ist das Knochenhauer-Amtshaus: Hunderte geschnitzte und gemalte Kunstwerke zieren das ehemalige Gildehaus. Jeder Balken ein Unikat. Ein weiteres architektonisches Highlight ist das Tempelhaus von 1350, in dem sich jetzt die Tourist-Information und die Erlebnisausstellung UNESCO-Welterbe Hildesheim befinden. Dort erfahren Sie, dass das gesamte Fachwerk-Ensemble im Krieg zerstört, aber alles in originaler Schönheit rekonstruiert wurde. Wie auch das Rathaus, dessen Glocken am Morgen „Bruder Jakob“ spielen. Filmreif! Apropos, die Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger ist waschechte Hildesheimerin.

Häuser mit Geschichte
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Rathaus

Das Gebäude an der Ostseite des Marktplatzes wurde nach seiner Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg 1954 wieder aufgebaut. Die Fanfare bläst täglich um 12 Uhr, das Glockenspiel erklingt um 12, 13 und 17 Uhr, an Markttagen auch um 9 Uhr.

 

Tempelhaus

Das alte Hildesheimer Patrizierhaus, in dem sich heute die Tourist-Information Hildesheim befindet, wurde nach seiner Teilzerstörung 1952 wieder aufgebaut. Eine anerkannte Meisterleistung Hildesheimer Steinmetzkunst ist der 1591 geschaffene Renaissance-Erker.

 

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Wedekindhaus, Lüntzelhaus, Rolandhaus

Wie die übrigen Gebäude am Marktplatz wurden das Wedekindhaus, das Lüntzelhaus und das Rolandhaus bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Im Zuge des Neubaus der Stadtsparkasse wurden die Fassaden wieder errichtet. Das Wedekindhaus schmückt mit seinen hohen, reich geschnitzten Geschossen samt ihrer Brüstungsfelder mit allegorischen Darstellungen wieder den Hildesheimer Marktplatz. Ebenso die dreigeschössige, barocke Fassade des Lüntzelhauses und der gotische Staffelgiebel am Rolandhaus. Letzteres war 1769 in ein Stift umgewandelt worden, in dem verarmte Töchter evangelischer Bürger untergebracht waren.

Knochenhauer-Amtshaus

Das Fachwerkhaus an der Westseite des Marktplatzes wurde 1987 bis 1989 originalgetreu rekonstruiert und ist bei Touristen aus aller Welt beliebt. Der untere Bereich des Knochenhauer-Amtshauses wird heute gastronomisch genutzt.

 

 

 

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Bäckeramtshaus

Die Hildesheimer Bäcker errichteten bereits 1451 ihr erstes Zunfthaus am Marktplatz. Die heutige Form des dreigeschossigen Fachwerkhauses geht auf das Jahr 1825 zurück. Auffällig sind besonders der offene Arkadengang zur Rathausstraße und das mit Backsteinen gefüllte Fachwerk. Im Bäckeramtshaus befindet sich heute ein Café und Restaurant.

 

Stadtschänke, Rokokohaus, Wollenweber-gildehaus

Auch die Fassaden der Stadtschänke, des Rokokohauses und des Wollenwebergildehauses wurden beim Bombenangriff 1945 zerstört. Im Zuge der Rekonstruktion des Marktplatzes wurden die Fachwerkfassaden wieder errichtet. Heute schmücken sie verschiedene Gebäudeteile des Van der Valk Hotels Hildesheim. Im Erdgeschoss des Wollenwebergildehauses befindet sich das Restaurant und in der Stadtschänke die Bar des Hotels.

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