Sternsinger zu Besuch im Rathaus Bispingen

Vor dem Eingang des Bispinger Rathauses stehen mehrere als Sternsinger verkleidete Kinder. Die Kinder tragen bunte Umhänge und Kronen, eine Person hält einen goldenen Stern auf einem Stab. Im Hintergrund sind Glastüren mit Aushängen, ein Holzbank und ein Schaukasten zu sehen. Über dem Eingang steht in großen Buchstaben das Wort 'RATHAUS'. Auf dem Boden liegt etwas Schnee.

Rund um den Dreikönigstag am 6. Januar sind auch in diesem Jahr wieder die Sternsinger unterwegs. Die Mädchen und Jungen der katholischen St.-Marien-Gemeinde traditionell gekleidet mit Umhang und Krone, ziehen singend von Haus zu Haus, um Spenden für notleidende Kinder in aller Welt zu sammeln.

Im Rahmen ihrer Aktion besuchten die Sternsinger*innen gemeinsam mit ihrer Begleiterin Ilka Siemsglüß das Rathaus Bispingen und überbrachten den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Als sichtbares Zeichen ihres Besuchs hinterließen die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar die Segensbitte „20*C+M+B+26“ an der Eingangstür und im Rathausfoyer. 

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Leitwort „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt stehen die Kinderrechte auf Schutz und Bildung. Weltweit arbeiten rund 138 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren, viele von ihnen unter ausbeuterischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Die bundesweite Aktion wurde 1959 von der katholischen Kinder- und Jugendarbeit ins Leben gerufen. Mit den gesammelten Spenden werden Projekte in Entwicklungs- und Krisengebieten weltweit unterstützt.