World Press Photo 2025

Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung
© Nika Kramer

Exklusives Angebot für Schulklassen zur World-Press-Photo-Ausstellung

Nie waren Jugendliche so fotoaffin wie heute. Dank ihrer Smartphones sind Bilder jederzeit verfügbar, werden in Sekunden aufgenommen, bearbeitet und geteilt. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen lernen, Bilder nicht nur zu produzieren, sondern sie auch zu verstehen: Was zeigt ein Foto wirklich? Wer erzählt welche Geschichte? Und welche Wirkung hat ein Bild auf unsere Meinung? 

Wie in den vergangenen Jahren bietet die World-Press-Photo-Ausstellung in Oldenburg Schülerinnen und Schülern die Chance, Fotografie als Teil journalistischer Berichterstattung kennenzulernen. Die vom 21. Februar bis zum 15. März im Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg gezeigten preisgekrönten Bilder machen globale Themen greifbar – von Konflikten über Umweltfragen bis hin zu sozialen Bewegungen. Sie laden ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu verstehen. 

Durch das Schulprogramm wird die Ausstellung zum Lernort, der Medienkompetenz, Empathie und kritisches Denken fördert. So wird etwa deutlich, welche Verantwortung Journalistinnen und Journalisten tragen und wie Information von Inszenierung unterschieden werden kann. Ein Besuch wirkt damit weit über den Ausstellungsraum hinaus: Er regt Diskussionen im Unterricht an, stärkt das demokratische Verständnis und unterstützt junge Menschen darin, eine reflektierte Haltung zu Bildern und Nachrichten zu entwickeln. 

See the Story 
Um Schülerinnen und Schüler gezielt auf den Besuch vorzubereiten, wurde gemeinsam mit Pädagoginnen und Pädagogen das Arbeitsheft „See the Story“ entwickelt. Es bietet Denkanstöße, Analysehilfen und Arbeitsaufträge. Und es regt zum Diskutieren an. Wie entsteht Visual Storytelling? Wie hat sich Fotografie verändert? Warum ist Pressefreiheit wichtig? Das Arbeitsheft kann sowohl in einer deutsch-, als auch in einer englischsprachigen Version auf der Website der Ausstellung heruntergeladen werden. 

Unterricht im Museum 
Schulklassen haben in Begleitung ihrer Lehrkräfte grundsätzlich freien Eintritt in die Ausstellung. Zusätzlich ist sie am 23.2. und am 2.3. exklusiv für Schulgruppen geöffnet. Diese Termine eignen sich besonders für Unterrichtsgänge, Projektgruppen und Kurse, die selbstständig, konzentriert und ungestört arbeiten möchten. Jeweils drei 90minütige Zeitfenster stehen zwischen 8:30 und 13:00 Uhr nach Anmeldung unter Tel. (0441) 405 70 444 zur Verfügung. 

Führungen durch Gleichaltrige 
Besonders begehrt ist die Teilnahme am Projekt schule@museum. Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück und der IGS Flötenteich haben sich im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft intensiv mit Pressefotografie und Kunstvermittlung auseinandergesetzt und führen nun Gleichaltrige durch die Ausstellung. Die Termine liegen montags (23.2., 2.3., 9.3.) und mittwochs (25.2., 4.3., 11.3.). Die Anmeldungen sind an sven.kromminga@igs-floetenteich.eu zu richten. 

Lie Detectors informieren über Fake-Fotos 
Ein Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm der World-Press-Photo-Ausstellung ist der erneute Besuch von Vertretern der Lie Detectors. Die 2017 gegründete Initiative hilft, angesichts der stetig wachsenden Zahl sozialer Medien Desinformation, Fake-Fotos und Meinungsmache zu erkennen. Mit Michael Stang kommt ein renommierter Journalist, der u. a. für den Deutschlandfunk tätig ist, nach Oldenburg. Er wird in zwei neunten Klassen der Cäcilienschule ebenso für die Risiken der digitalen Medien sensibilisieren wie in einem Workshop, der sich im Fortbildungszentrum der Universität speziell an Lehrkräfte richtet. Zudem wird Michael Stang am 3. März um 19.30 Uhr im EWE Forum | Alte Fleiwa einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Wenn Bilder lügen“ halten. Der Eintritt ist frei. 

Weitere Informationen enthält das 68-seitige Programmheft zur Ausstellung. Es ist voraussichtlich ab dem 20. Januar in gedruckter Form erhältlich und steht auch auf der Website  www.worldpressphotoausstellung-oldenburg.de zum Download bereit.